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Meister Paetz in eigener Sache

Einen Tag später dürfen wir erfahren, worauf sich Paetzolds gestriger Kommentar bezog. Offenbar haben Härtl und er eine Art journalistische Restscham an sich entdeckt, die sie davon abhielt, unmittelbar neben dem Bericht über das Museum im Ritterhaus, das Paetzolds Ehefrau betreut, deren Arbeit zu rühmen und mehr Geld für diesen Bereich zu fordern. Doch 24 Stunden zeitversetzt (in diesem Fall: Kommentar vor Bericht) scheint das kein Problem zu sein, denn wir Leser aus Osterode und Umgebung sind bekanntlich Schnarchbacken – jedenfalls hält uns die journalistische Elite zwischen Willensen und Walkenried offenbar dafür.

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24. Mai

Wie heißt die „Museumsleitung“ noch mal? Genau. Angelika Paetzold, und sie ist zufällig die Ehefrau von Meister Paetz, der außerdem seine Tochter bei seinem eigenen Arbeitgeber untergebracht hat. So ist das eben in Osterode.

2016_5_24_HK_MuseumOHA_KommAber wo eigentlich kommt es vor, außer früher in der DDR und heute vielleicht noch in Nordkorea, dass ein Journalist seine eigene Gattin in einem Kommentar lobt und außerdem noch als ihr Sprachrohr lauthals fehlende Mittel beklagt? Allmählich reicht es, Herr „Redakteur“.

 

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