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Klärschlammverbrennung: wenn überhaupt, dann kommunal und bedarfsgerecht

Dass Gerhard Walter Interesse an einem interkommunalen Projekt hat, ist nachvollziehbar. Ebenso wie die Kreisstadt hat Herzberg mit Belastungen durch Rüstungsaltlasten zu kämpfen. Und wenn Walter gemeinsame Klärschlammverbrennung fordert, wird er sie sicher auch bezahlen können – zusammen mit Osterode, versteht sich. Fördert das Land eigentlich eine solche Eigenanlage als Pilotprojekt?

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Martin Baumgartner hat jedenfalls recht, wenn er das „Vorpreschen“ der Stadt Osterode kritisiert und auf die sich bietende Gelegenheit für interkommunale Zusammenarbeit verweist. Mir kommt dabei jedoch zu kurz, was die jüngst gegründete Bürgerinitiative gegen Klärschlammverbrennung fordert: das Ausloten emissionsarmer Entsorgungsmöglichkeiten als Alternative zur Verbrennung.

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Hier ist die Stadt Osterode in der Recherche- und Informationspflicht. Erweist sich die Verbrennung gleichwohl als notwendig, dann bitte in kommunaler Hand, etwa als Zweckverband organisiert, und vor allem mit realistischer Eigenbedarfskapazität. Wenn in Osterode und Herzberg zusammen etwa 3000 t jährlich anfallen, wird man noch Kapazität für ortsansässige Unternehmen und mittel- bis langfristig für die Nachbarkommunen vorhalten. Summa summarum: wohl deutlich weniger als 10.000 t jährlich. Damit dürften wir im übrigen auch kaum Gefahr laufen, Entsorgungs“hinterhof“ für den fusionierten Landkreis Göttingen zu werden.

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