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Einführung

Die Alarmglocke der demographischen Entwicklung schrillt in Südniedersachsen seit Jahrzehnten. Im Landkreis Osterode, dessen Kreisstadt angeblich über die statistisch älteste Einwohnerschaft der Republik verfügt, haben die politisch Verantwortlichen im Kreistag und in den Gemeinderäten in den vergangenen 20 bis 30 Jahren kaum geeignete Maßnahmen ergriffen, um politisch, planerisch und über die Wirtschaftsförderung hinreichend gegenzusteuern.

einfuehrung1Auch auf der Landesebene sprudelte man in den letzten Jahrzehnten nicht gerade vor Tatkraft und kreativen Ideen zur Südniedersachsenförderung. Weder von den rot-grünen Landesregierungen in den 1990er Jahren noch von den CDU-FDP-Koalitionen unter Wulff und McAllister kam jener beherzte „große Wurf“, den diese Region so bitternötig hätte. Das sogenannte „Südniedersachsenprogramm“ des seit 2013 amtierenden rot-grünen Kabinetts Weil/Wenzel ist aus meiner Sicht ein unzureichendes, weil halbherziges Mittel.

Wer sich für meine Reden, Anfragen und Anträge in der (aller-)letzten Wahlperiode des Osteroder Kreistags (2011 bis 2016) interessiert, dürfte in diesem Blog fündig werden. Aber auch was ich in der Wahlperiode davor (2006 bis 2011) in den Rat der Stadt Herzberg eingebracht hatte, ist dokumentiert – allerdings erst ab 2008. Damals schrieb ich sämtliche Anträge, Anfragen und Wortbeiträge für den Ratsherrn Ilyas Cangöz.

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Zum 1. November 2016 wird der Landkreis Osterode, dessen Einwohner am 2. Dezember 2012 zu mehr als 60 Prozent in einem Bürgerentscheid gegen die Fusion votierten, vom Kreis Göttingen geschluckt, und auch in den Landkreisen Northeim und vor allem Holzminden wird sich in den nächsten Jahren die Fusionsfrage stellen. Auch in die Debatte im Landkreis Holzminden mische ich mich bisweilen ein, wenn es um Themen geht, die mir wichtig sind. Und auch solche Beiträge sind hier wiedergegeben.einfuehrung3

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